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Moskau 2018

Moskau 2018

Dienstag, 15. Mai

Moskau – größer als gedacht!

Am ersten Tag unseres Moskauaustausches waren wir auf dem Roten Platz, welcher das Herz der Stadt darstellt. Auf dem Weg dorthin sind wir das erste mal in der 16-Millionen-Einwohner-Metropole Metro gefahren. Auf den ersten Blick wirkte das sehr anstrengend und unübersichtlich, dies sollte sich jedoch im Laufe des Austausches verbessern und wir haben uns immer besser zurecht gefunden. Davor waren wir an der Schule unserer Austauschschülerinnen und -schüler und haben eine grandiose Aufführung von einigen Schülerinnen und Schülern genossen. Wie bereits erwähnt, sind wir daraufhin zum Roten Platz gefahren, welches das Highlight des Tages darstellte. Zwischen Kreml und Basilika mussten wir überwältigt zugeben, dass man so etwas nur einmal im Leben sieht. Man kennt den Roten Platz von Bilder und Erzählungen, allerdings haben wir uns den Roten Platz niemals so schön und gigantisch vorgestellt. Umschlungen von Massen an Sehenswürdigkeiten, zog es uns in das „GUM“, ein riesiges Einkaufszentrum. Nach stundenlangem Stöbern durch die Geschäfte, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Auf dem Weg sind wir noch in einem typisch russischen Restaurant essen gewesen. Nach einem langen und letztendlich anstrengenden Tag sind wir völlig entkräftet ins Bett gefallen.

Unser wundervoller 1. Tag in einer der überwältigsten Städte der Welt.
Herman und Michel

 

Mittwoch, 16. Mai

Heute hatten wir sehr gutes Wetter, es schien die Sonne und es war sehr schön warm. Wir haben heute eine lange Stadtrundfahrt unter anderem zum Roten Platz, der Umgebung der Altstadt und zu den Kaufhäusern gemacht. Das gute Wetter hat die Tour natürlich nochmal verschönert. Die Besichtigung des Roten Platzes war sehr beeindruckend, aber den besten Ausblick über die vielen Sehenswürdigkeiten Moskaus hat man auf einer Brücke mitten in der Altstadt bekommen. Von dort hat man z.B. den berühmten Kreml oder die vielen Kathedralen gesehen. Wie angekündigt fuhren wir anschließend mit dem Bus von den Sehenswürdigkeiten zu einem Kaufhaus, welches über sieben Etagen verfügt, mit vielen Spielsachen für kleine Kinder und einem Panoramadach über ganz Moskau ausgestattet ist und haben erneut einen sehr schönen Blick genießen können. Frau Plexnies, ihr Mann und Frau Schulz haben sich nach der Tour in einem sehr guten Café etwas ausgeruht und wir Schülerinnen und Schüler haben uns in einen Park gesetzt und dort auch ein wenig entspannt. Aufgrund des super Wetters gingen wir Schülerinnen und Schüler in der Freizeit noch in einen Supermarkt und haben uns alle sehr viel zu trinken gekauft. Bevor es wieder zurück in die Familien ging, haben wir Jungs uns noch etwa 30 Minuten in einem sehr großen Kaufhaus umhergeschaut und eine Kleinigkeit gegessen. Innerhalb dieses Tages haben wir eine sehr schöne Seite Moskaus zu sehen bekommen. 🙂

Piet

 

Donnerstag, 17. Mai

Eine so große Stadt wie Moskau wird niemals langweilig und in der kurzen Zeit, in der wir hier sind, kann man auch nicht alles sehen. Die Ausmaße der Stadt konnten wir sehen, als wir den Fernsehturm Moskaus besichtigt haben.
Er ist riesengroß mit seinen über 400 Metern.
Nachdem wir auf dem Fernsehturm waren sind wir mit dem Bus weiter zu einer Bootstour gefahren, welche wirklich sehr schön war, da man viele Sehenswürdigkeiten noch einmal vom Wasser aus sehen konnte, wie die Christ-Erlöser-Kathedrale, welche wir einen Tag zuvor besichtigt haben.
Am Abend waren wir mit einigen Austauschschülerinnen und Austauschschülerinnen und unseren Lehrerinnen im Nikulin-Zirkus. Der Zirkus beinhaltete atemberaubende Shows von Artistinnen und Artisten und auch fragwürdige Shows von Tieren, die doch sehr gequält und sehr erschöpft aussehen, wie zum Beispiel die Tiger und Löwen, welche auch ab und zu geschlagen wurden, wenn sie nicht das machten, was die Dompteurin wollte. Im Ganzen war es aber ein sehr schöner und in Erinnerung bleibender Tag.

Lisa Marie und Ruby

 

Freitag, 18. Mai

Heute haben wir die Tretyakovgalerie besucht (Russian art of the 11th through early 20th Century).
Dort haben wir uns russische Gemälde  angeschaut und Wandermaler bestaunt, unter anderem das Schicksal der Kinder in Russland (1834-1882) und deren trauriges Leben im 20. Jahrhundert. Anschließend sind wir zum Neujungfrauenkloster gefahren und haben es von außen betrachtet. Danach sind wir zu einem Friedhof gegangen, wo berühmte Leute begraben sind unter anderem auch Chrutschow, welcher einst Premierminister der Sowjetunion war. Anschließend haben wir ein Restaurant besucht und köstliche Leckereien ausprobiert. Danach sind wir mit der Metro nach Hause gefahren und es ging ein unvergesslicher, ereignisreicher Tag vorbei.

Paula

 

Montag, 21. Mai

Das Bolshoi-Theater und viel Freizeit
Heute haben wir das Bolshoi-Theater besichtigt, welches aus einem alten und einem neueren Teil besteht. Der neuere entstand erst 2011 und wird seitdem zur Aufbewahrung und Lagerung von Kostümen sowie als Hauptstelle der theatereigenen Näherei genutzt.
Das Theater hat zwei Hauptkonzertsäle, wobei im kleineren der beiden, dem Beethovensaal, meist Kammerkonzerte und im Hauptsaal meist Opern oder Theaterstücke aufgeführt werden.
Außerdem erfuhren wir das Geheimnis des Begrüßungssaals des Zaren Nikolaus II: wenn man in der Mitte des Raumes steht, entsteht ein so großes Echo, dass man sehr leise reden kann und es trotzdem im ganzen Raum zu hören ist. Zar Nikolas soll ein sehr schüchterner Mensch gewesen sein und so half ihm diese Funktion, nicht so laut reden zu müssen. Anschließend haben wir noch das Ballettmuseum des Theaters besucht. Hier kann man viele Tütüs, Kostüme und Bilder aus den vergangen Zeiten betrachten.
Ein wundervoller Ausklang der Tour war die Besichtigung des prunkvollen Hauptsaales.

Charlotte

 

Dienstag, 22. Mai

Am zweiten Dienstag des Austausches haben wir zuerst den Kathedralenplatz  auf dem Gelände des Moskauer Kreml besucht. Der besteht aus vier Gebäuden. Ein Gebäude, in dem der Zar gekrönt würde, eins, in dem er geheiratet hat und zwei weitere. Die sehen alle vier sehr schön aus. Neben dem Kathedralenplatz hat man eine „Stille Kanone“ gesehen. Sie trägt den Namen „Stille Kanone“, weil der Konstrukteur die Kugeln für die Kanone zu groß konstruiert hat. Ein Stück weiter sah man eine Glocke, die eigentlich auf einer der Gebäude platziert werden sollte und damit der höchste Punkt Moskaus zu der Zeit sein sollte. Zu der Zeit wurde Moskau in Brand gesetzt und die Menschen versuchten, die Glocke aus, wir denken es sei, Kupfer mit Wasser zu löschen. Was sie aber nicht bedachten, ist, dass die Glocke beim Versuch sie zu löschen, vom Temperaturunterschied platzen würde. Ein kleines Stück hat sich von der Glocke hat sich gelöst, welches allein 2,2 Tonnen wiegt! Unfassbar!
Nach dem Kathedralenplatz sind wir in die Rüstkammer gegangen. In der Rüstkammer hat man sehr viele Gegenstände und Sachen des Zaren gesehen, unter anderem Kleidung, Geschirr, Geschenke, Waffen, Rüstungen und Kutschen. Alles war sehr edel und wunderschön, zum Beispiel die Kutschen. Sie sahen sehr majestätisch aus! Auch die Geschenke sahen sehr schön aus. Die Geschenke kamen aus aller Welt, unter anderem auch aus Deutschland. Sie wurden alle angefertigt für die Zarenfamilie und sind alle einzigartig! Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass man sich das Leben des Zarens gewünscht hätte!
Am Abend sind wir dann alle gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern bowlen gewesen, was sehr lustig wurde. Nach dem Bowlen haben wir noch Pizza gegessen und haben noch zusammen etwas gesessen, bis es nach Hause ging, um die Koffer zu packen und um sich für die Heimreise am nächsten Tag vorzubereiten.
Moskau, wir werden dich vermissen! Moskau ist eine wunderschöne Stadt, die bei uns in Erinnerung bleibt!

Sarah(10s) und Daniela(10f)

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