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noer2016 (165)

Fördern mit Konzept

Ziel des Fördegymnasiums ist die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten, basierend auf dem Erkennen ihrer jeweiligen Stärken und Schwächen.
Der Unterricht ist so angelegt, dass Übungs-, Sicherungs- und Vertiefungsphasen den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, Wissen und Fertigkeiten zu festigen bzw. zu entwickeln und auszubauen.


Erkennen und Beheben von Defiziten

Im Regelfall können Nichtverstehen und / oder fehlerhafte Anwendung von Lernstoff bereits im Unterricht abgestellt werden. Sollten sich aber Probleme ergeben, weil bestimmte Kenntnisse nicht vorhanden und Fertigkeiten nicht beherrscht werden – zumal in Fächern, in denen Vorkenntnisse zum Verständnis komplexerer Zusammenhänge notwendig sind, sollten in einem Gespräch zwischen der Lehrkraft und der betreffenden Schülerin bzw. dem betreffenden Schüler – gegebenenfalls unter Beteiligung der Eltern – kurzfristige Maßnahmen vereinbart werden.

 

Umgehen mit besonderen Begabungen

„Jede Gabe ist eine Aufgabe“ – hat die Malerin und Bildhauerin Käte Kollwitz einmal so knapp wie treffend formuliert.

In diesem Sinne fassen wir am Fördegym jede Begabung als Aufgabe auf, die wir gemeinsam mit Elternhaus und Schülerin bzw. Schüler angehen wollen.

In enger Abstimmung wollen wir die jeweils geeignete(n) Maßnahme(n) ermitteln, um der Vielfalt der Erscheinungsformen von besonderer Begabung – seien es Hochbegabung, überdurchschnittliche Begabung und / oder besondere Interessen – gerecht zu werden. Dies kann dann z.B. die vertiefende Arbeit zu Unterrichtsthemen sein, die Teilnahme an Wettbewerben, die Mitarbeit in Schulvorhaben oder auch ein Praktikum bei außerschulischen Einrichtungen wie Fachhochschule oder Universität.

Unser Ziel ist es, so flexibel wie möglich zu agieren, um das Potential der Schülerin / des Schülers sich positiv entwickeln und ausformen zu lassen, um auf diese Weise gleichermaßen zu fördern wie zu fordern, denn
„Begabung ist keine Krankheit oder Behinderung, sondern ein Geschenk für das Kind, für die Familie und für die ganze Gesellschaft“ (Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.). <http://www.dghk.de/hochbegabung>

 

Grundsätzliches Verfahren bei Förderbedarf

Auf der Grundlage der Ergebnisse einer frühen Leistungsstandabfrage erhalten wir bei den Pädagogischen Konferenzen im Herbst einen ersten Gesamteindruck von unseren Schülerinnen und Schülern. Im Rahmen einer Besprechung dieser Konferenzergebnisse mit den Schülerinnen und Schülern, ggfs. verbunden mit einem Elterngespräch (z.B. am folgenden Elternsprechtag), erfolgt die Absprache über Fördermaßnahmen. Die getroffenen Vereinbarungen werden dokumentiert und bei Bedarf – etwa im Zusammenhang mit den Halbjahreszeugnissen – modifiziert.

Im Zusammenhang mit einer zweiten Leistungsstandabfrage für alle Klassenstufen nach den Osterferien finden speziell für die Orientierungsstufe gesonderte Konferenzen sowie ein spezieller Eltern-sprechtag statt.

 

Besonderes Verfahren zur Förderung der Deutsch- und Mathematikkenntnisse in der Orientierungsstufe

Unseren Erfahrungen zufolge kommen die Schülerinnen und Schüler mit recht unterschiedlichen Kenntnissen in Bezug auf die deutsche Sprache und mathematische Grundoperationen zu uns. Um hier möglichst frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen, wird die jeweilige Deutschlehrkraft im zweiten Halbjahr der 5. Klasse eine Stunde Zusatztraining für besonders zu fördernde Schülerinnen und Schüler erteilen. Für Mathematik findet das Zusatztraining im 1. Halbjahr der 6. Jahrgangsstufe statt.

 

 

 

 

 

 

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