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Geschichte

„Ohne die Geschichte bleibt man ein unerfahrenes Kind.“ (Jean Paul)


Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Mensch und sein Handeln. Wie hat er Dinge erreicht, welche Fehler hat er gemacht? Wie hat er bestimmte Grenzen und Hindernissen überwunden und warum ist er an anderen gescheitert? Kurz: warum ist unsere Welt heute so, wie sie ist?
Der zentrale Sinn des Geschichtsunterrichts ist nicht das Wissen um die Vergangenheit, sondern die Frage, was wir mit diesem Wissen heute anfangen. Wir müssen für die Gestaltung unserer Zukunft die Gegenwart verstehen und beurteilen. Genau dafür aber brauchen wir Vergleiche und Wertmaßstäbe, und diese finden wir nur in der Vergangenheit.
Das ist ein sehr hoher Anspruch und daher gehört Geschichte zu den wenigen Fächern, die bis zum Abitur durchgehend unterrichtet werden. Dabei durchlaufen wir die ganze Geschichte gleich zweimal. Zuerst von der sechsten bis zur zehnten Klasse. Bei den „Kleinen“ geht es neben einem Überblickswissen und den wichtigsten Fachmethoden auch darum, den persönlichen Bezug zur Geschichte zu erfahren. Daher dreht sich nicht alles um die große Weltgeschichte. Wichtig sind uns auch die Familien- und Regionalgeschichte.
In der Oberstufe stellen wir die Fragen an die Geschichte aus dem Blickwinkel unserer Demokratie. Dabei analysieren wir von der Antike bis zur Gegenwart Herrschaftssysteme, Lebensformen, Werte und Recht, definieren Freiheit sowie Menschen- und Grundrechte, diskutieren über die Legitimität von Krieg und Revolutionen, über Toleranz und ihre Grenzen.
Die Beschäftigung mit der Geschichte kann außergewöhnlich spannend und anregend sein. Das Ziel ist es, vom Beobachter der Vergangenheit zum Gestalter der Zukunft zu werden:
„Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

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